Saubere Energie für die Region Thal-Gäu-Bipperamt

CO2-Abgabe

Die CO2-Abgabe wurde im Jahr 2008 als Reaktion auf die zu geringe Reduktion der CO2-Emissionen aus dem Brennstoffsektor eingeführt.

Der Bundesrat kann den Abgabesatz auf bis zu 120 Franken pro Tonne CO2 erhöhen, falls die in der CO2-Verordnung festgelegten Zwischenziele für Brennstoffe nicht erreicht werden.

Um der Wirtschaft und der Bevölkerung eine gewisse Planungs- und Investitionssicherheit zu geben, wurden auf der Basis eines Absenkpfades für Brennstoffe die Zwischenziele sowie die Abgabesätze im Voraus definiert (vgl. Art. 94 CO2-Verordnung). In den Jahren 2013, 2015 und 2017 wird überprüft, ob der Absenkpfad eingehalten ist. Liegen die Emissionen unter den Zwischenzielen, wird die Abgabehöhe des Vorjahres weitergeführt. Eine Verfehlung der Zwischenziele löst die Erhöhung der CO2-Abgabe aus.

Eine Erhöhung auf 84 Franken pro Tonne CO2 erfolgte per 1. Januar 2016, da die CO2-Emissionen aus Brennstoffen im Jahr 2014 das angestrebte Zwischenziel von 78% relativ zum Basisjahr 1990 überstiegen. Eine weitere Erhöhung je nach Emissionsentwicklung ist 2018 möglich.

ab 1.1.2016
Erdgas:  1 kWh = 1.517 Rappen CO2-Abgabe
Heizöl:   1 kWh = 2.100 Rappen CO2-Abgabe

ab 1.1.2014
Erdgas:  1 kWh = 1.093 Rappen CO2-Abgabe
Heizöl:   1 kWh = 1.600 Rappen CO2-Abgabe

bis 31.12.2013
Erdgas:  1 kWh = 0.648 Rappen CO2-Abgabe
Heizöl:   1 kWh = 0.833 Rappen CO2-Abgabe

Im Vergleich mit Heizöl ist der Brennstoff Erdgas CO2 armer, daher ist die Abgabe auch tiefer.

Wir sind gesetzlich verpflichtet, diesen Beschluss zu vollziehen und die Abgabe auf den Erdgasrechnungen zu erheben. Die eingezogenen Gelder werden durch den Bund nach Abzug der Verwaltungsgebühren und der Mehrwertsteuer wieder an die Bevölkerung und die Wirtschaft verteilt.